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Die Notbremse

Man zieht sie erst dann, wenn nichts anderes mehr hilft. Der DFB erläutert auf seiner Internetseite: „Wenn ein Spieler mit einem Vergehen gegen einen Gegner (…) eine offensichtliche Torchance vereitelt (…)“. Der Gegner heißt Claus Vogt, und die Torchance ist die Präsidentenwahl am 18. März 2021. Die zuletzt lancierten Zeitungsartikel haben den amtierenden Präsidenten noch nicht genug beschädigt. Bei den Mitgliedern ist er nach wie vor äußerst beliebt. Kurz vor Jahresende verlieren seine Gegner nun die Nerven und greifen zum letzten Mittel.

Wer ist hier der Schurke?

Die öffentliche Stellungnahme von Thomas Hitzlsperger beginnt mit verträumter Klaviermusik. „Der VfB liegt mir am Herzen. Der VfB ist ein wichtiger Teil meines Lebens, ja, er ist ein Teil von mir.“ Wer hoch springen will, muss Anlauf nehmen. Der offene Brief des Vorstandsvorsitzenden folgt einer Agenda. Er bedient so viele Interessen im Club, dass eine Task-Force wahrscheinlich wochenlang daran gefeilt hat. Dass ihn Hitzlsperger aus Verzweiflung geschrieben hat, weil er nicht mehr zusehen konnte, wie sein Herzensclub sehenden Auges ins Verderben rennt, ist eines der Narrative, die ihm niemand abkauft.

Dunkle Wolken ziehen auf, bedrohliche Klänge setzen ein: „Ein Riss geht durch unseren Club.“ Auf der einen Seite der von den Mitgliedern gewählte Präsident, auf der anderen Seite der „gesamte Vorstand der AG“ und „zahlreiche Gremienmitglieder aus Präsidium, Aufsichtsrat und Vereinsbeirat sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“. Ein Eklat! Der Schurke zerstört mutwillig das Werk der Guten. Zur Erinnerung: Ihr Werk besteht aus der Zusammenarbeit mit halbseidenen Werbefuzzis, Manipulation der Mitglieder und Veruntreuung ihrer Daten. Außerdem verantworten sie zwei Abstiege und eine gravierende Misswirtschaft.

Diagnose Selbstüberschätzung

Laut Hitzlsperger ist es nun aber der „Kreis um den Präsidenten“, der „dem Club massiv schadet“. Obgleich der offene Brief haufenweise schmutzige Wäsche wäscht, bleibt er an dieser Stelle dünn. Wen meint der selbsternannte Mr. VfB damit? Vogts Berater? Andere Gremienmitglieder, die nicht zu den Guten gehören? Überhaupt muss man sich die Selbstüberhöhung des Lehrlings im Amt des Vorstandsvorsitzenden einmal auf der Zunge zergehen lassen: Erst referiert er über „die viel zitierte Corporate Governance“ und beklagt offene Rechtsfragen, um einem gestandenen Unternehmer dann öffentlich Nachhilfe in Projektsteuerung zu geben. Entweder überschätzt sich da jemand maßlos, oder er wird seinerseits aus dem Hintergrund von Leuten beraten, die ihn als Schutzschild benutzen.

Die Datenaffäre

Der Kernvorwurf an Vogt lautet: Bei der Beauftragung der Kanzlei zur Aufarbeitung der Datenaffäre habe er Verfahrensfehler begangen und sich zu wenig abgestimmt. Von außen können wir schwer beurteilen, ob der Präsident bei der Auswahl der Ermittler unangemessen vorgegangen ist. In der offiziellen Meldung von Vereinsseite hieß es seinerzeit: „Der Vorstand der VfB Stuttgart 1893 AG folgte der Empfehlung seines Aufsichtsratsvorsitzenden und löste ebenfalls einen externen Untersuchungsauftrag für die die AG betreffenden Vorwürfe aus.“ Ich kann mir dennoch vorstellen, dass es im Club Widerstand gegen die Beauftragung der Berliner Kanzlei gegeben hat. Rechts- und Verfahrensfragen werden dabei weniger ins Gewicht gefallen sein als der Wunsch einiger Funktionäre, mehr Einfluss auf den Aufarbeitungsprozess zu erhalten.  

Nachhilfe in politischer Theorie

Auf Seite zwei des Schreibens, das mit stilisiertem Hitz-Logo und Agenturfoto mit lässig hochgekrempelten Ärmeln daherkommt wie ein Werbeprodukt, folgt eine gewagte Hypothese: Der Profilierungswunsch eines Einzelnen bedrohe die Existenz des ganzen Vereins. Der VfB wieder einmal am Abgrund? So wie damals, als einige Verblendete den Rücktritt von Wolfgang Dietrich forderten? Doch der Heilsbringer lächelt uns auf Seite vier schon entgegen – ein tatkräftiger Mann mit dem Herz am rechten Fleck, der nicht anders kann, als seinen Lieblingsverein zu retten. Das einzige, was er dazu braucht: neben den Ämtern als Vorstandsvorsitzender und Sportvorstand auch das Amt des Vereinspräsidenten.

Die Reflektion der Governance-Theorien fällt an dieser Stelle knapp aus. Vielleicht ist der gute Hitz noch nicht bis zum Kapitel Absolutismus vorgedrungen. Dass die Lizenzspielerabteilung, die ausgegliederte AG insgesamt und der Verein von ein und derselben Person geführt werden, widerspricht nämlich jedem demokratischen Prinzip, auch wenn der Super-Boss großzügig ankündigt, den Vorsitz im Aufsichtsrat nicht zu beanspruchen und das Präsidentenamt ehrenamtlich zu führen.

Ein Saubermann entzaubert sich

Einer der Hauptvorwürfe des offenen Briefs besteht darin, dass der amtierende Präsident allzu oft sensible Interna an Dritte weitergebe. An dieser Stelle muss man sich anschnallen, um die Orientierung nicht zu verlieren: Der Chef der VfB AG demontiert den Präsidenten des Vereins, der knapp 90 Prozent der Anteile seines Ladens hält, in aller Öffentlichkeit mit dem Vorwurf, jener sei nicht diskret genug? Als Krönung der gnadenlosen Abrechnung gibt der ehemalige Fußballspieler dem Unternehmer noch ein paar naseweise Ratschläge, wie ein glaubwürdiger Vorgesetzter zu agieren habe.

Für die Climax haben die Autoren – oder glaubt irgendjemand immer noch, Hitzlsperger habe den Text alleine geschrieben? – tief in die Dose mit dem Schmalz gegriffen: „Ich kann mich mit meiner Geschichte, meiner Leidenschaft, meiner Verantwortung und in meiner Position jetzt nicht wegducken.“ Es ist der Moment im Heldenepos auf der Leinwand, in dem feierliche Musik einsetzt und sich die Lippen der Verliebten auf den Kinosesseln nähern: „… alles andere wäre Euch und meinem Gewissen gegenüber verantwortungslos …“. Es ist schwer zu ertragen. Die Illusion von dem authentischen Teamplayer, der im harten Fußballbusiness so sensibel und menschlich geblieben ist, zerbröselt in Sekunden.

Für eine Notbremse gibt es im Fußball die rote Karte. In diesem Fall müssten wohl gleich mehrere Spieler den Platz verlassen. Vogt dürfte so beschädigt sein, dass er vielleicht sogar freiwillig seinen Hut nimmt, während der Vorstandsvorsitzende und sein Märchen vom neuen VfB dermaßen unglaubwürdig geworden sind, dass es nicht einmal mehr für den Kitschabend im Kleinstadtkino reicht. Mutig, Herr Hitzlsperger, ist an dieser Notbremse gar nichts.

Mein erstes Spiel im Stadion: 1980 VfB – HSV 3:2 (Tore: Müller, Kelsch, Allgöwer) Mein schönstes Stadionerlebnis: 1991 VfB – BVB 7:0 (Allgöwer 2, Sverrisson 3, Walter 2) Meine erste Auswärtsfahrt: 1991 BVB – VfB 0:0 Emotionalster Erfolg: 1992 Deutscher Meister, letzter Spieltag B04 – VfB 1:2 (Tore: Walter, Buchwald) Lieblingsspieler: Helmut Roleder, Asgeir Sigurvinsson

22 Kommentare

  • Heiko

    Ich glaube nicht, dass Claus Vogt der richtige Mann ist. Er mag vielleicht vielen sympathisch sein, aber wohl hauptsächlich deshalb weil er sich den Fans nahe gibt, aber außer wiederholt Aufklärung in der Datenaffäre zu versprechen rein gar nichts tut. Und im Vergleich zu den Vorgängern wird dies wohl als Fortschritt betrachtet.

    • Andreas

      Bin etwas erschüttert einen Bericht der so wenig der Wahrheit entspricht zu lesen. Dazu noch völlig aus jeder Fairen Perspektive gerissen. Das gleicht eher einem Verteidigungsschreiben für Vogts. Schade

  • Wolfi

    Wenn die Anschuldigungen von Hitze wahr sind, dann ist Vogt definitiv der falsche Mann. Mitarbeiter die sich nur den Spaßfaktor abarbeiten und alle anderen Aufgaben ignorieren kann sich ein Profiverein nicht leisten. Pro Hitze, weil er den Verein vorwärts bringt.

    • Marc

      Hitzlsperger agiert halt in der AG, Vogt im Verein. Diktiert jetzt die Firma dem Inhaber (Verein), wie es zu laufen hat, oder wie? Andersherum: Sollten die Gegenargumente von Vogt stimmen, dann ist Hitzlsperger definitiv der falsche Mann. Was für eine Kreisdiskussion… 🙁

  • Lars

    Das Bild der Notbremse ist reichlich schief. Vogt ist maximal ins Mittelfeld vorgedrungen und schiebt da mit seinen Beratern den Ball hin und her. Oder was hat er bisher erreicht – auch für die Fans? er spricht mit ihnen, aber das war es dann doch auch schon. Strukturen zur Mitsprache/Einbeziehung der Fans hat er keine geschaffen und das nicht mal bei kleinen Dingen wie etwa der Mitsprache der Gestaltung des dritten Trikots. Auch beim Thema Frauenfußball, ebenfalls wichtig für viele Fans, kam er nicht wirklich voran. Was steht also auf seiner Habenseite, was das Bild einer Notbremse berechtigt? Wohl nur der Wunsch des Autors, dass Vogt der Gute ist, der seinen schönen Worten irgendwann auch mal Taten folgen lässt.

    • Christian

      3 Kommentare im gleichen Sprachstil geschrieben hintereinander…….Nachtigall ich hör dir trabsen

    • Saša M.

      Also ich wusste von den Problemen nichts, bevor ich einen Artikel laß, der Hitzes Kandidatur thematisierte. Diese verfrühte Veröffentlichung, die offensichtlich nicht von Hitz stammte, war dann der Grund für seinen Brief. Dass dieser Brief nicht von ihm geschrieben wurde, finde ich weniger schlimm, da ich mir sicher bin, dass er ihn vorher gelesen und abgesegnet hat.
      Viel schlimmer finde ich, dass Sie reybucanero74 sich anmaßen, über Herrn Hitzelsperger herzuziehen. Sie maßen sich an ihn wegen dem Inhalt seines Briefes zu verurteilen, dessen Wahrheitsgehalt weder Sie noch wir Fans/Mitglieder beurteilen können. Somit verbreiten Sie hier unter dem Schutz der Presse- und Meinungsfreiheit Ihre eigene Meinung und stellen sich öffentlich auf die Seite Vogts, da Sie eben nur die eine Partei dieses Streits kritisieren. Im Prinzip tun Sie nichts anderes als das, was Sie Herrn Hitzelsperger vorwerfen. Und das auch noch als jemand, der genauso wenig Einblicke in interne Vorgänge/Vorfälle hat, wie alle anderen, die keine Mitarbeiter sind. Es sei denn, Sie sind Insider und agieren hier unter einem Decknamen.
      Zu Vogt selbst kann ich nicht viel sagen, außer, dass er in diesem Jahr, in dem er dieses Amt nun inne hat, sehr selten in den Medien vertreten war. Vorallem im Vergleich zum Dietrich 😄 ich finde ihn aber sympatisch, da er nicht den Eindruck machte, sich in alle Vorgänge einmischen zu wollen. Ich hatte immer das Gefühl, dass er jeden seinen Job machen lässt. Aber wie oben geschrieben, kann ich nicht sehen, was da intern alles so abgeht.

    • Dirk

      Das war sogar eine Notbremse mit Ansage.

      Man erinnere sich:

      – Oliver Schraft hat Hitz einst nach Stuttgart gebracht.
      – Oliver Schraft ist berüchtigt für seine ‚guten‘ Pressekontakte und sich nicht zu schade, Journalisten vor seinen Karren zu spannen
      – Oliver Schraft steht im Zentrum des Datenskandals.
      – Hitz erklärt, dass er sich brutal für Schraft einsetzen will
      – Hitz grätscht den Treiber der Aufklärung rüde um.
      – vorbereitet durch mit interna gefütterte Artikeln.

      So funktionieren Seilschafte, das ist brutaler Einsatz.

  • Alfred Ali

    Vogt ist nach außen hin im Auftritt sympathisch und transparent. Dem kann sicher jeder zustimmen (sogar Hitzlsperger in seinem Brief). Was hinter den Kulissen abläuft ist aber für Fans/Journalisten nicht nachvollziehbar. Die Datenaffäre war eine Schweinerei keine Frage, aber die Aufklärung und deren Kosten dürfen nicht schlimmer für unseren VfB sein als die Tat selbst. Schlussendlich zählt der sportliche Erfolg und die Verbindung mit allen Fans sowie Mitgliedern.
    Für den sportlichen Erfolg ist Hitzlsperger verantwortlich, da er es ermöglicht hat Mislintat zu holen.
    Ohne Hitzlsperger kein Mislintat. Ohne Hitzlsperger kein sportlicher Erfolg.
    Ich finde Hitz ist ein sympathischer Typ sowie Indentifikationsfigur mit VfB-Vergangenheit und ist gewillt das Chaos zu verhindern.
    Außerdem denke ich das es besser ist wenn eine Person großen Einfluss hat, statt viele kleine Interessensgruppen. Was wären die Bayern bspw. ohne Hoeneß oder RBL ohne Rangnick heute ?

    • Daniel

      Dem Kommentar von Alfred Ali kann ich nur zustimmen. Was wäre denn wirklich so schlimm alles unter einem starken Mann zu haben?
      Der VfB möchte immer groß denken und erstickt immer wieder an seinen „ländlichen“ Strukturen! Neiddebatten, Missgunst etc. Wenn ich den Brief von Herrn Vogt lese wird mir schlecht. Da kommen wieder olle Daimler-Vergleiche und die „Transparenz“ muss man auch nicht überstrapazieren – sollte selbstverständlich sein. Warum versteht der Verein nicht, dass er mit der Zeit gehen muss und Veränderungen nicht immer gleich schlecht sein müssen? Warum bekommen dies kleiner Vereine hin, aber der VfB nicht? Ich bin seit 1984 VfB-Anhänger und mich kotzt die erneute Diskussion einfach nur wieder an! Jetzt ist endlich mal wieder einer da, der den Verein mit Erfolg wiederbelebt und einen Plan hat – schon wird wieder alles zerredet. Die wievielte Chance will dieser Verein noch nutzen? Bald haben wir alle „Ehemaligen“ durch und es eignet sich nunmal eben auch einfach nicht jeder zur „Führungskraft“ – auch wenn man sich das nicht eingestehen möchte.

      Ich hoffe wirklich der Verein bekommt es diesmal auf die Reihe! Sonst ist es wie immer beim VfB – nix aus der Vergangenheit gelernt – und man ist nicht besser als der HSV oder S04.
      Falls Herr Vogt sich dann doch durchsetzen sollte, wünsche ich ihm mit dem e.V. gutes Gelingen in der 2. oder 3. Liga. Da kann man sich dann auf die Derbys mit dem KSC freuen… Hitz und Mislinat haben sich dann hoffentlich neue Aufgaben in anderen Vereinen gesucht, weil das muss man sich nicht antun! 🙁

    • Dirk

      Bayern hat übrigens folgende Struktur.

      Einen Verein mit einem Präsidenten.
      Einer AG für den Profibetrieb.
      Der Präsident des E.V. ist Aufsichtsratsvorsitzender.

      Die Ämter des e.V. Präsidenten, AG Vorstandsvorsitzenden und des Sportvorstands werden von drei unterschiedliche n Personen ausgeführt.

      Ziemlich professionell! Das sollten wir auch so machen 😉

  • Hessoschwabe

    Man kann zu keiner anderen Einschätzung kommen, wie Rey. Nur in einem möchte ich widersprechen; das ist keine Notbremse von Hitz, das ist eine Blutgrätsche mit offener Sohle.

  • Paul

    Der Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf. Es ist vollkommen irrelevant, ob Vogt die Präsidentenrolle nun gut oder schlecht ausfüllt. Das kann ich als einfaches Vereinsmitglied nicht beurteilen. Tatsache aber ist, dass er als Präsident den Verein, und d.h. seine Vereinsmitglieder, repräsentiert.

    Dazu gehört auch, dasss er der AG und deren Repräsentanten im Interesse der Vereinsmitglieder auf die Finger schaut. Hitzlspergers offener Brief ist daher nicht nur äußerst schlechter Stil, weil die massiven Vorwürfe gegen Vogt an keiner Stelle begründet worden. In seiner Position in einer solchen Weise gegen den Vereinpräsidenten zu schießen verstößt gegen jede auch nur denkbare Corporate Governance, deren Sinn er schlicht nicht zu verstehen scheint.

    Hitzlspergers Bewerbung zum Vereinspräsidenten, ist der Versuch eines Putsches der Rädelsführer in der AG gegen den Verein und damit gegen seine Mitglieder. Alles spricht daher dafür, dass der Vereinsbeirat die Bewerbung Hitzlsperger nicht annimmt. Hitzlsperger sollte man nahe legen, sofort seine Demission einzureichen. Geprüft werden sollte auch, ob es rechtliche Möglichkeiten gibt, Hitzlperger wegen seines extrem vereinsschädigenen Verhaltens seiner Ämter zu entheben.

    Wir Mitglieder sollten in jeden Fall Hitzlspergers Versuch der Selbstermächtigung mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln einen Riegel vorschieben.

    • Hermann F.

      Wenn Herr Vogt, der keine Ahnung von Fussball hat, wieder gewählt wird. Dann gute Nacht. So dumm kann man gar nicht sein. Dann spielt der VfB dauerhaft 2. Liga
      Mislintat und Hitz, die sehr viel Erfahrung haben werden gehen.
      Das sollte und muss den Mitgliedern klar sein bei der Wahl.
      Wir brauchen Profis an der Spitze und keine Nieten!!! Leute die aus dem Fussball heraus kommen!
      Sollte Herr Vogt doch gewählt werden, dann wachen alle bei der darauffolgenden Wahl auf. Dann sind alle Profis weg!
      Der VfB müsste zu den Auswärtsspielen nicht mehr weit fahren. 3. Liga.
      Vielleicht spielen wir dann auf dem Betze.
      Kaiserslautern wir folgen dir!

  • Schneider

    Sehr geehrte Kritiker von Herrn Hitzelsperger,

    Zuerst einmal möchte ich diese Seite und die Kritiker von Herrn Hitzelsperger zurecht weisen, dass die Kritik, die Yhier geäußert wird, sehr einseitig gesehen ist und dass keinerlei Kritik an Herrn Vogt aufkommt, ist schon sehr merkwürdig.
    Herr Hitzelsperger lässt sich nicht den Mund verbieten, was Herr Voigt oft genug versucht hat.
    Nacht mehreren Zeitungsberichten/ Meinugsäußerungen von Herrn Vogt, ist es nun anscheinend nötig geweseb so vorzugehen.
    Wir alle können davon ausgehen, dass Thomas Hitzelsperger diesen Schritt nur geht, wenn er den Rückhalt im Verein und im Vorstand zu fast 100 Prozent, ausser Herrn Vogt hat. Die Zeiten von Corona sind für alle schwer genug – nun stellt sich die Frage: „Muss man als Präsident ( i.A.d.R Herrn Vogt) in so schweren Zeiten brennendes Öl über unseren zartes Pflänzchen VfB gießen? Nicht Herr Vogt hat Erfolg zu unserem geliebten Verein zurück gebracht.
    Ohne ihn konnte sich alles wunderbarentwickeln.
    Wir haben endlich einen Vorstand mit professionellen Fußballfachwissen, was wir alle immer befordert hatten.
    Wir haben die jungen Wilden 2.0.
    Die ganze Liga ist bezaubert von unserem Fußball und Erfolg. Einen internen Krieg, den Herrn Vogt angefangen hat, den benötigen wir nicht.
    WennHerr Vogt den Schneid hat, so wie Herr Dietrich, dann nimmt er den Hut und ist am besten ruhig – wenn ihm der VfB am Herzen liegt.
    Wir sollten zusammen halten, sonst droht uns ein ähnlicher Verlauf, wie in der Vergangenheit.
    Herr Vogt war von Anfang an nicht zufrieden mit seinen Machtbefugnisse.
    Von Anfang an war klar, er ist nur als Aufsichts- und Repräsentationsfunktion da.
    Sich allein in opperative Geschäfte einzumischen und dann noch an die Presse zu geben, ohne dies vorher abzusprechen ist ein No-Go.
    Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr, viel Gesundheit und ein faires Miteinander.

    Philipp Schneider

  • Werner schüler

    Egal wer recht hat,beide müssen sofort weg,bzw entlassen werden ,sonst wird es keine Ruhe geben.die Mannschaft hat noch nichts erreicht.die Saison und der nichtabstiegplatz ist noch nicht vergeben.herr hitzelsberger Hochmut kommt vor dem fall.

  • Norman Weitzel

    Liebe Freunde des VfB,
    es ist eigentlich wie immer, läuft es sportlich einmal erfreulich gut bei unserem VfB, dann schießt er sich selber wieder nahe an den Abgrund, bzw. darüber hinaus.
    Querelen vor und hinter den Kulissen sind bei uns, in regelmäßigen Abständen, zur Gewohnheit geworden.
    Ich möchte heute für keinen der beiden „Streihähne“ Partei ergreifen und den anderen verdammen und ich denke, das sollte keiner von uns wahlberechtigten Mitgliedern jetzt tun.
    Die Wahrheit der beiderseitigen Aussagen liegt wie immer wahrscheinlich in der Mitte. Beide Herren beanspruchen die Wahrheit für Ihr Statement, vergessen jedoch das Entscheidende. Jeder hat eine andere Sichtweise auf die Dinge, die Sie dem jeweils anderen vorwerfen.
    Als selbständiger Unternehmer, mit 14 Mitarbeitern kann ich nur aus meiner Erfahrung heraus sagen, dass bei Problemen zwischen mir und meinen Mitarbeitern, es nur verschiedene Sichtweisen, zur Lösung eines Problems gibt, aber nicht nur eine Wahrheit.
    Beide Herren zeigen mit Ihrem Verhalten eigentlich nur, dass es, wie meistens in diesen Positionen nur um Macht und Einfluss geht.
    In der jetzigen Situation ist eigentlich nur die Stabilisierung der jungen Mannschaft wichtig und nichts anderes.
    Wer dies gefährdet hat beim VfB nichts zu suchen, egal in welcher Funktion.
    Wir alle sollten mal überlegen warum es all die Jahre nie ein unbelasteter „VfB Grande“ ins Präsidentenamt geschafft hat?
    Ich habe nur einen Vorschlag. Lasst noch eine dritte Person zur Wahl zu, die weder unternehmerische Interessen vertritt, noch eine Doppelfunktion in Verein und AG ausführen kann.
    Ich werde hier keine Namen nennen, aber es gibt bestimmt solche ehemaligen VfB Helden, die was in der Birne haben, wirtschaftlich unabhängig sind und noch dazu Fussballverstand besitzen.
    Wenn nicht dann geht unser Verein dich wieder den „Bach runter“.
    Hitz und Vogt haben sich nun beide ins Aus geschossen, sind verbrannt, eigentlich unwägbar.
    Eigentlich sollten wir VfB Mitglieder auf die Barrikaden gehen und vom Präsidium verlangen keinen der beiden zu nominieren, sonst boykottieren wir alle die Wahl.
    Ich wünsche uns allen und unserem VfB alles Gute für 2021 und den maximalen sportlichen Erfolg für unser Team, trotz oder wegen den beiden „Spalten“.

  • Stefan

    Hallo reybucanero74,
    vielen Dank für diesen Artikel, in dem ich auch meine Gedanken zum Handeln von Hitz und der Einschätzung der Gesamtsituation wiederfinde, auch noch mit drei Tagen Abstand.
    Seit dem Brief von Hitz sind ein paar Tage vergangen und es gibt inzwischen verschiedene Berichte und unterschiedliche Einschätzungen zu diesem Thema. Bei der „Schuldfrage“, also mehr Schuld bei Vogt oder mehr Schuld bei Hitz, gibt es für mich kein klares Bild, tendenziell wird aber von den meisten das Vorgehen von Hitz mindestens als sehr kritisch gesehen. In einem sind sich aber der größte Teil der Journalisten und Blogger einig, Verlierer ist der VfB.
    Meiner Meinung nach braucht es auch nach dem 18. März noch jemanden wie Herr Vogt, der im VfB „aufräumt“ und sich von den unsäglichen Altlasten befreit. Mir imponiert es, dass sich der Verein in Person von Herrn Vogt nicht von der AG auf der Nase herumtanzen lässt. Die AG gehört zum größten Teil dem Verein, das hat sich im Aufsichtsrat wohl noch nicht bei allen herumgesprochen.
    Hitz hat, so sympathisch ich ihn finde und seine Arbeit wertschätze, mit seinem Brief leider verbrannte Erde hinterlassen. Wenn einer gehen muss, dann sicher nicht Vogt.
    Man kann nur hoffen, dass bis zum 18. März mehr Fakten an die Öffentlichkeit kommen um sich ein fundiertes Bild machen zu können. Ich bin gerne bereit meine Meinung zu revidieren, aber da ist mir dieser Brief von Hitz viel zu wenig.
    Grüße Stefan

  • Dirk

    Das war sogar eine Notbremse mit Ansage.

    Man erinnere sich:

    – Oliver Schraft hat Hitz einst nach Stuttgart gebracht.
    – Oliver Schraft ist berüchtigt für seine ‚guten‘ Pressekontakte und sich nicht zu schade, Journalisten vor seinen Karren zu spannen
    – Oliver Schraft steht im Zentrum des Datenskandals.
    – Hitz erklärt, dass er sich brutal für Schraft einsetzen will
    – Hitz grätscht den Treiber der Aufklärung rüde um.
    – vorbereitet durch mit interna gefütterte Artikeln.

    So funktionieren Seilschafte, das ist brutaler Einsatz.

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